Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen im Landtag

„Höchste Anerkennung“

Der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost Benjamin Miskowitsch hatte kürzlich eine Gruppe ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Caritas Fürstenfeldbruck im Maximilianeum zu Besuch. Auf dem Programm stand eine Filmvorführung über die Arbeit des Bayerischen Parlaments und eine Führung durch das Maximilianeum. In dem Gespräch mit den Hospizbegleiterinnen berichtete Miskowitsch von seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter. Aber auch die Besucherinnen haben von ihrer Arbeit erzählt und erläutert, welche wichtige Arbeit sie leisten und wie dankbar die Angehörigen der Patienten den Ehrenamtlichen sind.

Die Hospizbegleiterinnen besuchen Menschen daheim, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, im stationären Hospiz oder auf einer Palliativstation. Miskowitsch dankt den Hospizbegleiterinnen für ihre ehrenamtliches Engagement. „Was Sie für sterbende und schwerstkranke Menschen leisten, ist unschätzbar. Ihre Arbeit verdient höchste Anerkennung. Gerade in Zeiten, in denen sich zunehmend ein gesellschaftlicher Egoismus breit macht, ist ehrenamtlicher Einsatz umso wichtiger.“

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Bürgerpreis des Bayerischen Landtags für ehrenamtliches Engagement 2019

Mit dem Leitthema „Rette uns, wer kann! – Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte“

Im Freistaat Bayern setzt sich fast jeder Zweite ehrenamtlich für das Zusammenleben und unsere Gesellschaft ein – an unterschiedlichen Stellen und in den verschiedensten Formen. Um die Vielfalt dieses großartigen bürgerschaftlichen Engagements zu würdigen, vergibt der Bayerische Landtag jährlich seinen Bürgerpreis. Dieses Jahr steht der Preis unter dem Leitthema: „Rette uns wer kann! – Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte“. Dies teilt der Abgeordnete für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost Benjamin Miskowitsch mit. Der Landtagsabgeordnete ist selbst langjähriges aktives Mitglied bei verschiedenen Sicherheits- und Rettungskräften wie z.B. der BRK-Wasserwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Mammendorf.

Das ehrenamtliche Engagement in den Rettungsdiensten erfordert nicht nur enorme und langfristige Einsatzbereitschaft, sondern auch große Zuverlässigkeit. Zudem müssen Rettungskräfte leider immer öfter mit zusätzlichen Schwierigkeiten kämpfen – etwa, wenn sie ihrer Arbeit zunehmend im Scheinwerferlicht von Handykameras nachkommen und sich oft auch noch gegen Schaulustige zur Wehr setzen müssen. Gleichzeitig sind die in vielen Bereichen gestiegenen Anforderungen etwa im Beruf für viele Menschen ein Hinderungsgrund, sich dauerhaft in einem klassischen Ehrenamt zu engagieren.

Weiterhin ausreichend ehrenamtlichen Nachwuchs und Verstärkung für die Rettungsdienste zu gewinnen, ist daher eine echte Herausforderung, die kreative Ideen erfordert. Dabei gibt es neben einer attraktiven Kinder- und Jugendarbeit auch viele gesellschaftliche Gruppen, die noch stärker als bisher angesprochen werden können: So sind etwa Frauen bislang noch deutlich unterrepräsentiert, für Migrantinnen und Migranten kann ein Ehrenamt im Rettungsdienst eine gute Möglichkeit sein, sich in die Gesellschaft zu integrieren, und auch Seniorinnen und Senioren wollen sich oft noch mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität im Ehrenamt einbringen.

Ihr Rettungsdienst hat besondere Ansätze entwickelt, um Menschen aller Generationen und Gesellschaftsgruppen als Nachwuchs für den ehrenamtlichen Einsatz zu gewinnen? In Ihrem Bereich gibt es neue Ideen, damit die ehrenamtliche Arbeit in den Rettungsdiensten auch weiterhin attraktiv bleibt? Diese neuen Ideen werden bereits in ersten Schritten konkret umgesetzt? Dann freut sich der Bayerische Landtag sehr auf Ihre Bewerbung für den diesjährigen Bürgerpreis des Bayerischen Landtags!

Ein Beirat unter Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ruft entsprechende ehrenamtliche Projekte und Bündnisse dazu auf, sich bis zum 3. Mai 2019 um den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2019 zu bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert, wobei das Preisgeld auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden kann. Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Maximilianeum am 17. Oktober 2019 ausgezeichnet.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de oder Sie wenden sich an Frau Agnes Schlie, Bayerischer Landtag | Landtagsamt, Maximilianeum, 81627 München, Tel. 089/4126-2722, Fax. 089/4126-1722 oder buergerpreis-bayern2019@bayern.landtag.de .

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Auftakt im Landtag

Konstituierende Sitzung des 18. Bayerischen Landtags

Miskowitsch: „Ich bin Politiker aus der Mitte der Gesellschaft“

Der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost Benjamin Miskowitsch hat heute offiziell seine Arbeit im Maximilianeum aufgenommen. „Ich freue mich sehr auf meine Aufgaben als Abgeordneter“, so Miskowitsch, „ich will im Landtag vorrangig die Interessen der Bevölkerung meines Stimmkreises vertreten. Aber auch das Wohl der Menschen in ganz Bayern liegt mir am Herzen. Ich bin Politiker aus der Mitte der Gesellschaft.“ Mit dem zwischen CSU und Freien Wählern ausgehandelten Koalitionsvertrag zeigt sich Miskowitsch zufrieden: „Bayern bleibt damit auf einem guten Weg.“

Land- und Forstwirtschaft

Dass sich CSU und Freie Wähler im Koalitionsvertrag klar zur Land- und Forstwirtschaft bekennen, begrüßt der CSU-Politiker: „Die Land- und Forstwirtschaft ist fast so etwas wie die Seele Bayerns und ein wichtiger Kulturträger, dazu ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wir können in Bayern stolz sein auf 108.000 landwirtschaftliche Betriebe und 700.000 Waldbesitzer. Sie erzeugen jährlich mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen mit rund 156 Milliarden Euro nahezu 14% aller Umsätze in Bayern.“ Die Koalition will Erzeuger und Verbraucher stärker zusammenführen sowie regionale Vermarktungsstrukturen stärken.

Gesundheits- und Pflegepolitik

„Das Landespflegegeld bleibt“, erklärt Miskowitsch, „das ist ein wichtiger Beitrag zu einer menschlichen Pflege- und Gesundheitspolitik, auf den sich die Verhandlungspartner geeinigt haben.“ Auch soll nach dem Willen der Koalition u.a. eine wohnortnahe Versorgung mit Hebammen und Geburtshilfeeinrichtungen sichergestellt werden. Dazu soll Hebammen mit 5.000 Euro der Einstieg in den Beruf erleichtert werden.

Bezahlbarer Wohnraum

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Politik in den nächsten Jahren ist die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum“, so Miskowitsch, „alleine im Jahr 2018 stellt der Freistaat dazu die Rekordsumme von 886 Millionen Euro bereit.“ Um die Mietpreissituation zu entspannen, will das neue Regierungsbündnis in Bayern die Bindungsfrist bei Sozialwohnungen von 25 auf 40 Jahre verlängern. „60.000 Mieterinnen und Mieter würden davon profitieren“, erläutert der Landtagsabgeordnete. „Und nur in Bayern gibt es eine Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro, dazu kommt noch einmal das Baukindergeld Plus, d.h. noch einmal 300 Euro zum Baukindergeld des Bundes. Das sind in der Summe dann noch einmal 1.500 Euro pro Kind und Jahr für bayerische Familien.“

Ehrenamt

Dass die bayerische Ehrenamtskultur weiter gestärkt werden soll, freut Benjamin Miskowitsch. Der Landtagsabgeordnete engagiert sich in seiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserwacht und dem Bayerischen Roten Kreuz. Die Ehrenamtskarte will das schwarz-orange Bündnis in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten weiter ausbauen Die Ehrenamtlichen in Bayern sollen möglicherweise durch regionale Ansprechpartner unterstützt werden. „Das ehrenamtliche Engagement hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht unsere Heimat Bayern so leben- und liebenswert. Der Staat und wir alle sind darauf angewiesen“, betont Miskowitsch, „würde der Staat jede ehrenamtlich geleistete Stunde in Bayern mit 10 Euro vergüten, wären das ca. 9 Milliarden Euro pro Jahr.“

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